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Newsarchiv

„Kreative Lösungen finden“

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Donnerstag, den 04. Juni 2009 um 14:39 Uhr

AJA-Fachtagung zur Anerkennung von Auslandsschuljahren bei Schulzeitverkürzung

Mit der Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre bis zum Abitur haben die 16 Bundesländer unterschiedliche Regelungen getroffen, wann ein Auslandsschuljahr auch im 12-jährigen Bildungsgang anerkannt werden kann. Durch die Veränderung sind deutschlandweit viele Jugendliche verunsichert, ob ein Austauschjahr für sie noch in Frage kommt.

Erstmals Zusammenarbeit von gemeinnützigen und kommerziellen Organisationen

Um dieser Verunsicherung entgegenzuwirken, hat AJA zum Thema „Anerkennung von Auslandsschuljahren bei Schulzeitverkürzung“ eine Fachtagung veranstaltet, die am 3. Juni 2009 in Kassel stattfand. Erstmals haben sich hierfür gemeinnützige und kommerzielle Austauschorganisationen zusammengeschlossen: Neben den AJA-Mitgliedern erklärten sich 40 weitere Organisationen bereit, die Tagung zu unterstützen.

Eingeladen waren die Referentinnen und Referenten der Kultusministerien der Länder, die für die Frage der Anerkennung von Auslandsschuljahren zuständig sind. Aus neun Bundesländern kamen Referenten, um mit Vertretern der Austauschorganisationen, ehemaligen Austauschschülern und einem Schulleiter über die unterschiedlichen Regelungen zur Anerkennung zu diskutieren und die Sichtweise der anderen kennen zu lernen.
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Während etwa in Thüringen ein Auslandsschuljahr in der 10. Klasse oftmals problemlos anerkannt wird, können Schülerinnen und Schüler in Berlin nur dann ein ganzes Jahr im Ausland verbringen, wenn sie ein zusätzliches Schuljahr in Kauf nehmen. Ehemalige Austauschschüler sind sich zwar einig, dass sich ein Austauschjahr in jedem Fall lohnt – aber dennoch lassen sich zahlreiche interessierte Jugendliche von der Vorstellung abschrecken, den Anschluss an ihre Klassenkameraden zu verlieren, wenn das Jahr nicht anerkannt wird.

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AJA auf der Bildungsmesse „didacta“ in Hannover

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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 17:05 Uhr

10.-14. Februar 2009: Infostand und Vorträge

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AJA und seine Mitglieder präsentierten sich vom 10.-14. Februar 2009 auf der Bildungsmesse "didacta" in Hannover. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogische Fachkräfte hatten die Möglichkeit, den neuen AJA-Repräsentanten Klaus Krimmel am Infostand kennen zu lernen und Fragen an verschiedene Vertreter der Mitgliederorganisationen zu stellen. 

In drei Vorträgen informierten Vertreter der Organisationen AFS und YFU zudem über aktuelle Studien aus dem Bereich Schüleraustausch sowie über Austauschmöglichkeiten für Haupt- und Realschüler.

   

Klaus Krimmel ist neuer AJA-Repräsentant

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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 15:54 Uhr

Abschied von Rita Stegen im Berliner Büro

krimmel.gif AJA hat ein neues Gesicht: Seit 15. November 2008 vertritt Klaus Krimmel den Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen in Berlin.

Der 61-jährige Journalist und Medienberater ist begeistert vom Jugendaustausch, den er auch aus persönlichen Erlebnissen kennt: Klaus Krimmel hat 1964/65 selbst ein Austauschjahr in den USA verbracht, und auch seine Frau und seine vier Kinder waren Austauschschüler. Alle gemeinsam nahmen als Gastfamilie eine junge Brasilianerin auf.

Die Arbeit als Ehrenamtlicher in einer Austauschorganisation (AFS) kennt Klaus Krimmel ebenfalls aus eigener Erfahrung. Nach einem Berufsleben in Radio und Fernsehen repräsentiert er nun den AJA und ist damit der Nachfolger von Rita Stegen.

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Rita Stegen hatte als erste AJA-Repräsentantin das Berliner Büro von 2004 an aufgebaut und die Interessen der Mitgliedsorganisationen sehr kompetent und erfolgreich vertreten. Beruflich stellt sie sich neuen Herausforderungen im Schul- und Kultusreferat der Stadt München, bleibt AJA aber als neues Mitglied im Vorstand des Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) erhalten.

„Im Namen aller AJA-Mitglieder bedanke ich mich ganz herzlich bei Rita Stegen für die hervorragenden Leistungen der letzen vier Jahre,“ sagt AJA-Sprecherin Bettina Wiedmann von Experiment e.V. „Rita Stegen hat AJA wie keine andere Person geprägt und entscheidend zur Entwicklung des Arbeitskreises beigetragen. Wir wünschen ihr alles Gute in München und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Klaus Krimmel in Berlin.“

   

Schüleraustausch macht schlau!

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Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 12:33 Uhr

Studie belegt positiven Einfluss auf Schulnoten

Wer ein Schuljahr im Ausland verbringt, erweitert nicht nur seinen Horizont, sondern verbessert auch seine schulischen Leistungen. Dies belegt eine soziologische Studie, an der über 1.000 ehemalige Austauschschüler des Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) teilnahmen.

Die Durchschnittsnote der Befragten, berechnet aus den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache, lag vor dem Austauschjahr bei 2,26 und verbesserte sich im Anschluss auf 2,02. Vor allem in Englisch legten die Schüler zu - selbst dann, wenn sie ihr Austauschjahr in einem nicht-englischsprachigen Land verbracht hatten. Gleichzeitig konnten die meisten ihre Leistung in Mathematik halten oder verbessern, sogar wenn sie für ihr Austauschjahr eine Klasse übersprungen hatten. Der Anteil an Einser-Durchschnitten stieg von vorher 27,3 auf nach Rückkehr 42,6 Prozent an.

 

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