Austauschprogramme und Partnerschaften mit den neuen EU-Mitgliedstaaten: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage
Austauschprogramme und Partnerschaften mit den neuen EU-Mitgliedstaaten: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage
Aktualisiert (Dienstag, den 02. Mai 2006 um 14:37 Uhr)
Im April 2005 veröffentlichte die deutsche Bundesregierung ihre Antwort auf die Große Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zu Austauschprogrammen und Partnerschaften mit den neuen EU-Mitgliedstaaten (Drucksachen 15/4090 und 15/5404). Darin betont sie die zentrale Rolle von Schüler- und Jugendaustausch für den Ausbau freundschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und den neuen EU-Ländern. Aus Sicht des AJA begrüßen wir dies sehr.In ihrer Antwort macht die Bundesregierung deutlich, dass sich vor allem Austauschprogramme während der Schulzeit als langfristiges Instrument für interkulturelles und soziales Lernen bewährt haben. Auffällig erscheint uns in diesem Kontext jedoch, dass die einzigen Langzeit-Austauchprogramme für Schüler mit den neuen EU-Mitgliedstaaten, die die Bundesregierung in ihrer Antwort anführt, von privaten, gemeinnützigen Organisationen durchgeführt werden. Dies geschieht zudem nicht - wie leider fälschlich in der Antwort der Bundesregierung dargelegt - im Auftrag des Deutschen Bundestags (S.31).
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