Europäische Dachverbände der AJA-Organisationen gewinnen Ausschreibung zum Programm "Inidividuelle Schülermobilität" der Europäischen Kommission
Europäische Dachverbände der AJA-Organisationen gewinnen Ausschreibung zum Programm "Inidividuelle Schülermobilität" der Europäischen Kommission
Aktualisiert (Mittwoch, den 11. März 2009 um 15:43 Uhr)
Brüssel/Hamburg. EFIL und EEE-YFU, die europäischen Dachverbände der beiden AJA-Mitgliedsorganisationen AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. und des Deutschen Youth For Understanding Komitees e.V. (YFU), haben eine Ausschreibung der Europäischen Komission für das Programm „Individuelle Schülermobilität" gewonnen. Dieses soll im Rahmen des neuen Programms „Lebenslanges Lernen" als Teilprogramm unter Comenius entwickelt werden.
Das Programm „Individuelle Schülermobilität" sieht Auslandsschulaufenthalte von Sekundarschülerinnen und -schülern bis zu einer Länge von einem Schuljahr vor. Es soll 2008 beginnen und wird in Deutschland vom Pädagogischen Austauschdienst verwaltet.In den kommenden 20 Monaten werden EFIL und EEE-YFU an einer breiten Studie und einem umfangreichen Pilotprojekt arbeiten, um Europa auf das neue Comenius-Teilprogramm vorzubereiten. Im Juni 2008 wird EFIL der Europäischen Kommission den Schlussbericht vorlegen.
Das Projekt beinhaltet drei Phasen:
1. Analyse der
aktuellen Schüleraustauschprogramme in 31 europäischen Ländern
2. Entwicklung
eines Rahmens für künftige Maßnahmen und von Empfehlungen für die praktische
Durchführung
3. Durchführung
einer Testphase mit 300 bis 500 Jugendlichen in 6 bis 10 europäischen Ländern mit
Auslandschulaufenthalten von 3 bis 6 Monaten
Die Inhalte dieses Projekts treffen die Kernkompetenzen der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen. Mit der Vergabe des Pilotprojekts und der Studie an EFIL/AFS und EEE-YFU erkennt die Europäische Kommission an, dass beide Organisationenseit vielen Jahrzehnten qualitativ hochwertigen, langfristigen Schüleraustausch betreiben, sich in wissenschaftlichen Studien engagieren und als Experten für interkulturelle Bildung geschätzt werden.
Das Projekt schafft die Möglichkeit, diesen Fundus an Wissen und Erfahrung in die Gestaltung des neuen Comenius-Teilprogramms einfließen zu lassen. In der Umsetzung werden weitere renommierte Institutionen und Fachleute aus dem Bildungsbereich eingebunden, um mit dieser Vielfalt der Realität von Schülermobilität gerecht zu werden.
AJA wird die deutschen Organisationen AFS und YFU bei ihrem gemeinsamen Beitrag für ein neues Comenius-Programm in den nächsten Monaten unterstützen.| < Zurück | Weiter > |
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