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Wachsende Schwierigkeiten für den Jugendaustausch

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2. Parlamentarischer Grill-Abend des AJA

Klaus Krimmel (AJA Repräsentant), Jörg Plogmaker (AJA-Sprecher) und Roland Conradt (Bundesinnenministerium) lauschen den RedenAufenthaltsgenehmigungen enthalten in Zukunft auch die Fingerabdrücke der ausländischen Gäste. Dies gilt auch für die über 2000 Austauschschüler, die für die Dauer eines Jahres in Deutschland zu Gast sind.

Beim zweiten Parlamentarischen Grill-Abend des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA) standen diese und andere Schwierigkeiten für den Jugendaustausch im Vordergrund.

Parlamentarier, Beamte aus den Bundesministerien und Vertreter der Mitgliedsorganisationen des AJA, die sich unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Volker Bouffier in der Hessischen Landesvertretung trafen, beschäftigten sich auch mit dem Problem, dass Einreise-Visa sehr viel restriktiver als in der Vergangenheit erteilt werden und dass für deren Erteilung keine bundeseinheitlichen Vorschriften und Regelungen bestehen. Einzelne Beamte legen den so genannten „Ermessensspielraum“ höchst unterschiedlich und keineswegs immer der internationalen Begegnung förderlich aus.

2. Parlamentarischer (Grill-)abend des AJA in der Hessischen Landesvertretung

So haben Teilnehmer am „Parlamentarischen Patenschafts-Programm“, das vom Bundestag und dem US Congress finanziert wird, in Generalkonsulaten oder Botschaften und den örtlichen Ausländerbehörden in der Regel keine Schwierigkeiten. Bei anderen Austauschprogrammen dagegen, die zum Teil bereits jahrzehntelang erfolgreich bestehen, werden nicht nachvollziehbare bürokratische Hürden aufgebaut.

Eine einheitliche und dem Austausch gegenüber generell positiv eingestellte Haltung aller beteiligten Behörden zu erreichen, stand im Mittelpunkt der „Grill-Gespräche“.