Stipendien für den Auslandsaufenthalt und Schüler-Bafög
Aktualisiert (Donnerstag, den 16. Mai 2013 um 14:29 Uhr)
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Eine aktuelle Studie von Jürgen Gerhards, Professor für Soziologie an der FU und am DIW Berlin, zeigt unter anderem, dass das Einkommen der Eltern über die Chance der Kinder entscheidet, ob sie an einem Schüleraustausch im Ausland teilnehmen können. Gerhards befürchtet eine schleichende Privatisierung des Bildungsmarkts. Dr. Uta Julia Schüler, Repräsentantin des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendaustauschorganisation (AJA) kommentiert dies wie folgt: „Neben den kommerziellen Anbietern für Jugendaustausch gibt es den Dachverband gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen AJA. Das erklärte Ziel des AJA ist es, mit bildungsorientierten Austauschprogrammen nach hohen Qualitätsstandards, ungleichen Bildungschancen entgegenzuwirken. So werden in den Programmen unserer sechs gemeinnützigen Organisationen eine große Anzahl von Stipendien (Teil-, Halb-, Vollstipendien, Stipendien für Real- und Hauptschüler und für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund) vergeben. Bis zu 30 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gefördert und oftmals werden die Stipendientöpfe nicht mal aufgebraucht. Ein verlässliches stattlich gefördertes System gibt es nicht, das ist leider richtig. Das Schüler-Bafög hilft leider nur in den allerseltensten Fällen. Das liegt allein daran, dass die Behörden den Mehrwert interkultureller Kompetenzen durch einen Schulaufenthalt im Ausland noch nicht erkannt haben. Auf staatlicher Seite besteht eine große Lücke zwischen dem Anspruch an unsere heutige junge Generation und der Wirklichkeit, dass der Staat auch transnationale bildungsorientierte Austauschprogramme noch besser fördern sollte: Es wäre sinnvoll, zusätzlich zu den bereits bestehenden Finanzierungsmöglichkeiten durch Stipendien, gerade das Schul-Bafög auszubauen und zu stärken. Die AJA-Organisationen setzen sich zum Ziel, vielen Jugendlichen einen Auslandsaufenthalt während der Schulzeit zu ermöglichen, egal, wie der finanzielle Hintergrund der Familie ist.“ Pressekontakt: Dr. Uta Julia Schüler, Gormannstraße 14, 10119 Berlin, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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International Conference „Mobility Spaces, Learning Spaces – Linking Policy, Research and Practice"
Aktualisiert (Dienstag, den 02. April 2013 um 16:19 Uhr)
Der AJA begrüßt die Vernetzung und den Dialog im internationalen Jugendaustausch auch auf europäischer Ebene und war Teilnehmer auf der Konferenz in Berlin zum Thema "International Conference „Mobility Spaces, Learning Spaces – Linking Policy, Research and Practice“ – European Platform on Learning Mobility (EPLM) "
Die Vernetzung und der Dialog in der internationalen Jugendarbeit / im internationalen Jugendaustausch ist eine wichtige Komponente um möglichst effektiv und nachhaltig die Jugendmobilität voranzubringen. In Deutschland gibt es den Forscher-Praktiker-Dialog, in dem auch der AJA vertreten ist, der den Austausch zwischen Forschern und Praktikern in dem Themenfeld der internationalen Jugendarbeit / im internationalen Jugendaustausch fördert und forciert.
Nun gab es auf europäischer Ebene eine Konferenz mit dem Bestreben, die Politik, die Wissenschaft und die Praktiker in einen Dialog zu bringen mit dem Ziel, die internationalen Jugendarbeit / internationalen Jugendaustausch auch auf europäischer Ebene voran zu bringen.
Vom 20.03. bis 22.03.2013 kamen Expertinnen und Experten aus über 20 Ländern in Berlin zusammen, um über Jugendmobilität in und nach Europa zu diskutieren. Wie wichtig dieser Austausch ist, zeigt das Bestreben der Teilnehmer, diesen Austausch weiter auszubauen: In den kommenden Jahren soll die „European Platform on Learning Mobility“ (EPLM) weiter institutionalisiert werden, eine bereits bestehende Steuerungsgruppe ausgeweitet sowie mehrere Komitees gegründet werden. Diese sollen sich mit bestimmten Themenfeldern beschäftigen, immer vor dem Hintergrund des Dialogs zwischen „Policy, Research and Practice“.
"... zu Gast sein und Gastgeber sein"
Montag, den 18. März 2013 um 15:59 Uhr
Für den AJA heißt Austausch "… zu Gast sein UND Gastgeber sein“
Jugendaustausch und interkulturelle Begegnungen sollten immer beidseitig sein! Sie sollten deutschen Jugendlichen Einblicke in andere Kulturen durch einen Aufenthalt im Ausland gewähren. Genauso wichtig für eine interkulturelle Begegnung ist aber auch der Austausch ausländischer Jugendlicher hier in Deutschland:
Jedes Jahr nehmen ca. 2700 ausländische Schülerinnen und Schüler an einem Austauschprogramm teil und verbringen ein halbes oder ein ganzes Jahr in Deutschland. 2000 von ihnen nehmen an einem der Austauschprogramme der AJA-Organisationen teil. Das bedeutet für die ausländischen Jugendlichen, dass sie Netzwerke für das ganze Leben schließen! Die Austauschprogramme mit ihren vielfältigen bildungsorientierten Rahmenprogrammen tragen erheblich zur interkulturellen Bildung jedes einzelnen bei und fördern den interkulturellen Austausch, auch für das Umfeld, in dem sich der ausländische Jugendliche bewegt.
Auch als Gastgeber profitiert man erheblich von der Teilnahme an einem Austauschprogramm – etwa als Gastfamilie!
Wie bereichernd die Aufnahme eines Gastschülers sein kann, zeigen eindrückliche Portraits auf den Internetseiten unserer Mitgliedsorganisationen. Falls Sie Interesse haben, auch als Gastfamilie Weltoffenheit zu beweisen, dann informieren Sie sich auf den Seiten unserer Mitgliedsorganisationen.
Deutsches Forum Internationaler Jugendaustausch in Kooperation mit AJA
Montag, den 18. März 2013 um 13:35 Uhr
Erstes Deutsches Forum Internationaler Jugendaustausch 2013
Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt
Donnerstag, den 20. September 2012 um 11:00 Uhr
„Netzwerk Prävention“ geht online

Die Präventionsarbeit hat in den AJA-Organisationen seit Jahren einen festen Platz. Im AJA besteht das „Netzwerk Prävention – gegen sexualisierte Gewalt“ seit dem Jahr 2006. Seit heute ist das Netzwerk auch online vertreten.
Das einprägsame Logo mit der ausgestreckten Hand und dem Slogan „Mit mir nicht!“ signalisiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Schüleraustauschprogramme lernen, selbstbewusst Grenzen zu setzen.
Hier geht es zu dem neuen Bereich: Netzwerk Prävention
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