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AJA ist der Dachverband gemeinnütziger Jugendaustausch-Organisationen in Deutschland.

AJA und seine MitgliederSeine Mitglieder... ... haben sich auf der Basis gemeinsamer Qualitätskriterien für den internationalen Jugendaustausch zusammengeschlossen. Gestützt auf ehrenamtliches Engagement führen die AJA-Mitglieder weltweit langfristige, bildungsorientierte Schüleraustauschprogramme durch. Unabhängig von Hautfarbe, Religion und politischer Überzeugung wollen sie mit ihrer Arbeit interkulturelles Lernen, Verständigung, Eigenverantwortlichkeit, Toleranz und Respekt für andere Lebensweisen fördern und damit einen Beitrag zur Demokratie- und Friedenserziehung leisten.

AJA als Experte im Deutschen Bundestag

Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 15:25 Uhr

Fachgespräch zum internationalen Jugendaustausch

Am 21. Mai 2012 nahm der AJA an einem Fachgespräch zum internationalen Jugendaustausch im Rahmen der 31. Sitzung des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages teil.

In dieser 31. Sitzung ging es um die Bedeutung und die Problemlagen im Hinblick auf den internationalen Jugendaustausch im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Eingeladen waren neben der AJA-Repräsentantin Dr. Uta Julia Schüler der diesjährige AJA-Sprecher Knut Möller, Geschäftsführer des Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V., und Holger Knaack, Vorsitzender von Rotary Jugenddienst Deutschland e.V.

In der Sitzung lag der Fokus auf der Bedeutung des langfristigen Schüleraustausches als Beitrag zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Dabei hob der AJA drei Kernelemente besonders hervor: Die teilweise erschwerten Visa- und Einreisebedingungen für ausländische Gastschüler, die an Langzeitprogrammen der AJA-Mitglieder teilnehmen; die nötige Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von Gastfamilien sowie eine regionale Erweiterung der Austauschprogramme.

Einigkeit bestand unter den Bundestagsabgeordneten und Mitgliedern des Ausschusses darüber, dass der langfristige Schüleraustausch für die Entwicklung eines nachhaltigen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Deutschland von großer Wichtigkeit ist. Es bleibt aber abzuwarten, ob das Wissen darüber auch dazu führt, dass Hemmnisse abgebaut und bürokratische Hürden beispielsweise in der Zusammenarbeit mit Ausländerbehörden beseitigt werden können.

AJA-Statement zu Problemen im internationalen Jugendaustausch (PDF)

 

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